DFG-Netzwerk zu studentischen Vertretungslehrkräften
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DFG-Netzwerk zu studentischen Vertretungslehrkräften

Florian Hesse aus dem Team der Jenaer Deutschdidaktik war mit einem Antrag bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgreich. Gemeinsam mit Dr. André Meyer (Universität Potsdam) hat er Mittel zum Aufbau des „Netzwerks zur Erforschung studentischer Vertretungslehrkräfte (NEST)“ eingeworben. Ziel des Netzwerk ist es, in einer Runde aus etwa 25 Fachdidaktiker:innen verschiedener Fächer sowie Bildungsforscher:innen das Phänomen studentischen Vertretungsunterricht theoretisch wie empirisch genauer zu untersuchen. Als studentische Vertretungslehrkräfte werden dabei Studierende bezeichnet, die bereits während ihres Studiums, also ohne abgeschlossene Lehramtsausbildung, an Schulen unterrichten. Studien zufolge unterrichtet je nach Bundesland, Studienfortschritt und Fach jede:r dritte bis zweite Student:in an Schulen, weshalb eine Untersuchung des Phänomens inkl. etwaiger Konsequenzen für die Professionalisierung von Lehrpersonen dringend geboten ist. Die eingeworbenen Mittel ermöglichen es der interdisziplinären Arbeitsgruppe, sich regelmäßig an unterschiedlichen Standorten für den wissenschaftlichen Austausch zu treffen und renommierte Expert:innen einzuladen. Das erste Treffen zum Thema „Rahmenbedingungen studentischer Vertretungstätigkeiten“ findet im September 2026 in Osnabrück unter Leitung von Prof. Dr. Christian Reintjes und Isabell Winter statt. Weitere Treffen sind bis einschließlich 2029 an den Standorten Essen, Flensburg, Gießen und Paderborn geplant. Für das Netzwerk wurde bereits eine Internetseite veröffentlicht, auf der alle aktuellen Informationen zum Netzwerk abgerufen werden können: https://www.studierende-in-schulen.de/.